Positive Erwartungshaltung aufbauen
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Ressourcen stärken
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Starke Zukunftsorientierung
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Going strong again
Nächstes Seminar:
14./15. November 2026
Depression und depressive Störungen sind häufig in Coachings und Therapien anzutreffen. Wichtig zu wissen und auch zu erkennen ist, dass Depression nicht immer als Hauptbeschwerde von den Klienten genannt wird. Jedoch recht häufig erweist sich depressives Verhalten als der entscheidende Symptomkomplex – so zum Beispiel bei chronischem Schmerz, Phobien, Trauma etc.). In neuerer Zeit finden wir Depression gewöhnlich auch im Zusammenhang mit dem Burnout Syndrom assoziiert. Meist handelt sich bei einem Burnout um eine Erschöpfungsdepression.
Sehr häufig anzutreffen ist die negative Erwartungshaltung von Depressiven (Katastrophen-Denken). Die Depression ist auch als Krankheit des ‚nicht wollen Könnens‘ zu verstehen.
Die Hypnose eignet sich sehr gut dazu, eine solche negative Erwartungshaltung zu unterbrechen – manchmal einfach schon durch die Induktion und den nachfolgend neutralen Trancezustand. Der Aufbau einer positiven Erwartungshaltung kann mittels Wieder-Einbezug von vorhandenen Ressourcen sowie mittels Reorientierung in die Zukunft erfolgen.
Hypnose bei Burnout & Depression
Menschen begleiten, wenn Kraft, Zuversicht und Zugang zu den eigenen Ressourcen fehlen
Burnout und depressive Entwicklungen können Menschen tiefgreifend verändern. Energie und Lebensfreude nehmen ab, Gedanken kreisen, der Zugang zu eigenen Möglichkeiten wird schwieriger – und oft wissen Betroffene sehr genau, dass sich etwas verändern müsste, ohne zu wissen, wie. Gerade dann braucht professionelle hypnotische Begleitung mehr als eine einzelne Technik.
In dieser zweitägigen Weiterbildung lernst du, Burnout und depressive Prozesse besser zu verstehen, typische Muster zu erkennen und deine hypnotische Arbeit flexibel an den Menschen vor dir anzupassen. Nicht einfach mehr Methoden – sondern mehr Sicherheit darin, was wann sinnvoll ist.
Wenn «mehr vom Gleichen» nicht weiterführt
Hinter Erschöpfung, Rückzug oder Hoffnungslosigkeit können ganz unterschiedliche Muster stehen: hoher Leistungsdruck, Perfektionismus, belastende Glaubenssätze, fehlender Zugang zu Ressourcen oder ein Selbstwert, der stark an Leistung gekoppelt ist.
Deshalb arbeitest du in diesem Kurs nicht nach einem starren Schema.
Du lernst genauer wahrzunehmen:
- Was hält den Zustand aufrecht?
- Welche Ressourcen sind noch erreichbar?
- Was braucht zuerst Aufmerksamkeit?
- Wann ist Gesprächsführung wichtiger als eine formelle Trance?
- Und welche Intervention passt zu diesem Menschen in diesem Moment?
Nicht die Diagnose bestimmt die Intervention – sondern der Mensch vor dir.
Hypnose beginnt nicht erst mit geschlossenen Augen
Ein wichtiger Teil der Arbeit findet bereits im hypnotischen Gespräch statt.
Du vertiefst deine Fähigkeit, Sprache, Rapport, Reframing, Metaphern, Ressourcenarbeit und natürliche Trancemomente miteinander zu verbinden.
Dabei geht es weniger darum, Techniken «abzuspulen», sondern darum, wahrzunehmen, was sich im Kontakt zeigt – und genau damit weiterzuarbeiten.
Du lernst unter anderem, Ressourcen gezielt zu aktivieren, belastende Glaubenssätze zu erkennen, Selbstwert und Leistungsorientierung zu thematisieren sowie Metaphern und Perspektivenwechsel für Veränderung zu nutzen.
Wenn Ressourcen scheinbar weit weg sind
Gerade bei depressiven Entwicklungen kann es schwierig sein, spontan positive Möglichkeiten oder Zukunftsbilder zu benennen. Hypnotische Arbeit kann helfen, wieder Zugang zu Erfahrungen zu schaffen, die momentan kaum erreichbar erscheinen.
Ruhe. Entlastung. Selbstwert. Zuversicht. Eine neue Perspektive.
Manchmal beginnt Veränderung mit einer zunächst kleinen, aber entscheidenden Erfahrung:
Etwas kann sich verändern.
Mehr Sicherheit in anspruchsvollen Klientensituationen
Nach diesen zwei Tagen wirst du Burnout und depressive Prozesse differenzierter betrachten und deine hypnotische Arbeit gezielter darauf abstimmen können.
Du wirst dir weniger häufig die Frage stellen:
«Welche Hypnose soll ich jetzt machen?»
Sondern zunehmend:
«Was braucht dieser Mensch jetzt – und was kann der nächste hilfreiche Schritt sein?»
Professionell begleiten heisst auch Grenzen erkennen
Verantwortungsvolle hypnotische Begleitung bedeutet auch, die eigenen fachlichen Grenzen zu kennen.
Gerade bei depressiven Entwicklungen ist es wichtig, mögliche Risiken wahrzunehmen und zu erkennen, wann zusätzliche medizinische, psychotherapeutische oder psychiatrische Unterstützung notwendig ist. Auch eine rechtzeitige Weiterweisung gehört zu professioneller Kompetenz.
Zu wissen, wann Hypnose sinnvoll ist – und wann andere Unterstützung gebraucht wird – gehört zu sicherer therapeutischer Arbeit.
Für wen ist diese Weiterbildung geeignet?
Für Hypnose-Anwender:innen, Hypnosetherapeut:innen, Coaches und professionell arbeitende Begleiter:innen, die ihre Kompetenz im Umgang mit Burnout, Erschöpfung und depressiven Entwicklungen vertiefen möchten.
Voraussetzung: mindestens Hypno 1 oder eine vergleichbare fundierte Hypnose-Grundausbildung.
Online Seminar
Daten: 14./15. November 2026
- Dauer: 2 × 4 Stunden interaktives Online-Fachtraining
- vorbereitende Lernvideos zu ausgewählten Grundlagen ca. 45 Minuten
- 1 Jahr Zugang zur Lernplattform mit Lernvideos
- Zeit: 09.00 – ca. 13:00 Uhr
- Investition: CHF 390.-






